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FAQ - häufige Fragen HypnoBirthing/Geburtshypnose

 

Antworten auf Eure Fragen zur Geburtshypnose/HypnoBirthing/mentale Geburtsvorbereitung

 

Wie kann ich mir Hypnose grundsätzlich vorstellen?

Ein hypnotischer Zustand, den Sie schon kennen ist z.B. auch wenn sie in ein Buch vertieft, kurz vor dem Einschlafen sind, oder wie abwesend ins Feuer starren.
Hypnose ist ein natürlich hervorgerufener Zustand der entspannten Konzentration.
In diesem körperlichen und mentalen Zustand, können wir mit unserem Unterbewusstsein arbeiten. Jeder, der will, kann totale Entspannung und Konzentration erreichen.

 

Wie schaut die Selbsthypnose während der Geburt aus?

Mittels der Hypnose gelangt die Gebärende in einen Trancezustand. Dieser Zustand wird genutzt um den Körper tief zu entspannen. Dadurch ist es möglich die Schmerzwahrnehmung drastisch zu reduziert.
Die Gebärende begibt sich während der Geburt in einen hypnotischen Zustand, dadurch werden die Wehen oft nur als schmerzarmer Druck bzw. als Spannungsgefühl wahrgenommen.
Die Mutter ist äußerst konzentriert und in sich gekehrt und lässt sich total auf ihren Geburtskörper und das Baby ein.

 

Bekommt die Mutter die Geburt mit?

Auf alle Fälle bekommt die Mutter alles mit. Die Selbsthypnose ist ein bewusst hervorgerufener Zustand und kann von der Mutter selbst aufgelöst werden. Sie ist ansprechbar, wohlauf und völlig entspannt und hat dabei alles unter bewusster Kontrolle.
Die Mama wird die Wehen wahrnehmen, Ihre Wahrnehmung aber entscheidend beeinflussen können
Die gebärende Mama zieht sich ganz tief in ihren gebärenden Körper zurück und erlebt verbunden mit ihrem Baby die Geburt in Harmonie und Vertrauen.
Sie nimmt alle Veränderungen und Geschehnisse wahr und ist sehr fokussiert auf das Geburtsgeschehen. Sie konzentriert sich auf sich selbst und die Geburt.

 

Was passiert, wenn die Geburt beginnt und mein Geburtspartner nicht bei mir ist?

Da die Mutter diesen Hypnosezustand selbst herbeiführen und auflösen kann, hat diese Technik den Vorteil, dass die Gebärende unabhängig vom Geburtsbegleiter ist.
Da eine der Beginn einer natürlichen Geburt nicht genau vorhersehbar ist und zu jeder Tages- und Nachtzeit beginnen kann, ist das ein weiterer Sicherheitspunkt.

 

Ist eine HypnoBirthing Geburt denn schmerzfrei?

HypnoBirthing wird nicht als komplett schmerzfreie Methode angeben.
Manche Frauen erleben die Geburt phasenweise oder auch komplett schmerzfrei, das heißt aber nicht gleich empfindungsfrei. Die Frauen haben eine andere Wahrnehmung, wenn sie gebären. Im Normalfall halten sich Unannehmlichkeiten im erträglichen Bereich.

 

Was ist, wenn die Hebamme, die meine Geburt begleitet, HypnoBirthing nicht kennt?

Das ist kein Problem. Ihre Hebamme im Krankenhaus muss nur bereit sein, auf Ihre Wünsche einzugehen. Sie sind völlig autark, was die Anwendung des Erlernten betrifft.

 

Wie lange dauert ein Kurs?

Ein Kurs besteht aus 12,5 Stunden, die in 4 Einheiten aufgeteilt sind, die wiederum aufeinander aufbauen. Diese Einheiten finden im Abstand von einer Woche statt. In der Zeit zwischen den Einheiten sind die Teilnehmer aufgefordert, anhand des Buches und der ausgehändigten Materialien das Thema weiter zu vertiefen und die Übungen zu wiederholen. Hierdurch kann in der folgenden Einheit auf Probleme, die zuhause beim Üben aufgetreten sind, eingegangen und auf dem Erlernten auf gebaut werden.
Es werden aber auch Wochenendkurse angeboten (Samstag und Sonntag, jeweils knapp über 6 Stunden).

 

In welcher Zeit der Schwangerschaft ist es sinnvoll, einen HypnoBirthingkurs zu machen?

Der Kurs kann jederzeit ab der 12. Schwangerschaftswoche (SSW) besucht werden. HypnoBirthing ist ein ganzheitliches Programm für die Schwangerschaft sowie die Geburt. Es ist sinnvoll früh und stressfrei die Techniken zu erlernen, damit diese bei der Geburt ohne große Mühe abgerufen werden können. Auch Kurzentschlossene können profitieren, müssen aber die nötige Motivation mitbringen. Bis zur 33. SSW sollte der Kurs aber abgeschlossen sein.

 

Kann ich den Kurs auch alleine besuchen?

Ja. Jedoch ist das Konzept so ausgelegt, dass eine Person, die die werdende Mutter dann auch bei der Geburt begleiten wird, mit am Kurs teilnimmt. Diese Person muss nicht der Partner/Papa sein; es ist auch Mutter, Freundin etc. möglich.

 

Welche Rolle übernimmt der Geburtsbegleiter?

Seine Aufgabe ist es, während der Geburt der Anker der Gebärenden und ihres Kindes zu sein, die Geburtsatmosphäre zu schützen und die Mutter mental, emotional und in ihrer Entspannung aktiv zu unterstützen.
Normalerweise übernimmt der Vater die Rolle des Begleiters vor, während und nach der Geburt.
Er wird aktiv in den Bindungsprozess zum Kind mit einbezogen und dient während der Geburt als Anker und vertraute Person. Zudem widmet er sich den Bedürfnissen der Mutter. Er schützt die entspannte Atmosphäre und verhindert störende Interventionen.
Während der Geburt steht der Geburtshelfer also nicht tatenlos daneben, sondern wird seiner Partnerin aktiv dabei helfen können um natürlich und leicht das Kind zu gebären.

 

Muss ich zu Hause üben? Wie groß ist der Zeitaufwand?

Tägliches Üben und Vertiefen zu Hause ist Grundlage und Voraussetzung für den Erfolg der Methode.
Die werdende Mutter sollte mindestens 5x pro Woche ca. 30 bis 60 Minuten üben.
Es geht darum, das Unterbewusstsein zu konditionieren, damit das Erlernte bei der Geburt auf Abruf automatisch abläuft. Daher muss ausreichend Zeit zum Üben eingeplant werden.
Die Übungen (z.B. die Regenbogenentspannungs CD hören) sind aber so angenehm, dass sich die Mama diese Zeit gerne nehmen wird, da es für sie Entspannung pur bedeutet.
Und auch Ihr Baby im Bauch genießt die Ruhe und ungeteilte Aufmerksamkeit.
Je öfter geübt wird, desto mehr wächst Ihr Selbstvertrauen in ihren Körper und ihre Fähigkeit, diesen (mental) beeinflussen zu können.
Der Geburtsbegleiter lernt dabei, selbst zu entspannen, aber auch, seine Partnerin zu unterstützen, so dass Sie bei der Geburt ein eingespieltes Team sind.
Der Geburtsbegleiter muss eigentlich nicht mitüben, aber die werdende Mama freut sich sicher, wenn er sich ab und zu die Zeit nimmt.

 

Eignet sich HypnoBirthing für alle Frauen?

Es eignet sich für alle Frauen, die ihrem Kind einen natürlichen und vor allem sicheren Start ins Leben schenken möchten und die nötige Motivation haben.
Besonders geeignet ist diese Methode auch für Frauen, die Angst oder gar Panik vor der Geburt haben und deswegen vielleicht sogar über einen Kaiserschnitt oder andere schmerzstillende Maßnahmen nachdenken.
Auch Frauen, die schon schmerzhafte, lange Geburten hinter sich haben, schätzen die vielen Vorteile.
Für Personen mit psychischen Erkrankungen oder schweren Krankheiten ist der Kurs nicht geeignet.

 

Sind die meisten HypnoBirthing Geburten Wassergeburten?

Viele Frauen fühlen sich im Wasser sehr wohl und da die Geburt meist problemlos verläuft, dürfen die Mütter ihre Babys im Wasser gebären. Eine Hypnobirthing Geburt ist überall möglich und man ist absolut frei in der Auswahl.
Jeder Mutter spürt instinktiv, was für sie und ihr Baby am angenehmsten ist.

 

Bringt mir das Erlernte auch etwas für das spätere Leben?

Ja, auf alle Fälle! Es ist ein ganzer "Werkkasten" an verschiedenen Methoden, die den Teilnehmern ein ganzes Leben lang nutzen wird.
Man kann die Entspannungsübungen zum Einschlafen nutzen und auch um Alltagsstress besser zu bewältigen oder um z.B. ein persönliches Ziel leichter erreichen zu können.

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